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Highlights Down Under |
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| Etwas verspätet, dafür in neuem Gewand, erhältst du unseren Newsletter aus Australien. Anfang Juli sind wir von Santiago her über Neuseeland nach Sydney geflogen und haben seither bald zehn Wochen auf dem fünften Kontinent verbracht. Angehängt findest du wiederum unsere Diashow, welche mit dem Adobe Reader (gratis Software Download) geöffnet werden kann. Also geniesse doch einfach eine Pause von was auch immer du gerade am erledigen bist und begleite uns zu unseren Highlights von Down Under. | |||
SydneyDa sind wir also, Australien liegt uns zu Füssen. Nach vier Jahren und den 18 Stunden im Flugzeug sind wir nun wieder in unserer Lieblingsstadt gelandet. Ganz gespannt darauf, wie es uns wohl beim zweiten Besuch gefällt, erkunden wir sogleich das Opera House und The Rocks. Ah ja, alles ist noch da, wie wir es in Erinnerung hatten. Aber was ist das, überall neue Gebäude und Shopping Tempel... die Wirtschaft boomt offensichtlich auch auf dem fünften Erdteil. Wir geniessen's und sind sind erneut von Sydneys Charme begeistert. |
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Perth Einmal quer über den ganzen Kontinent
bringt uns der Jumbo der Qantas von der Ostküste an die Westküste. Mal
sehen, was es in der Stadt am Swan River alles zu entdecken gibt: der riesige botanische Garten Kings Park, die
kleine Ferieninsel Rottnest Island und Freemantle, der Austragungsort
des America's Cup von 1987. |
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Kalbarri NationalparkVom winterlichen Perth zieht es uns zuerst der Küste entlang gegen Norden, der Wärme entgegen. An den Sandsteingebilden des Nambung Nationalparks (Pinnacles) vorbei nach Geraldton und weiter zu den spektakulären Klippenformationen vor Kalbarri, wo wir Buckelwale und Delfine beobachten können. Im Kalbarri Nationalpark gibt es tolle Wandermöglichkeiten wie z.B. The Loop, wo man zuerst oben entlang der Schlucht läuft und dann später runter zum Wasserlauf klettert. Der Weg führt ebenfalls zum Nature's Window, einer Öffnung im Fels, wodurch die dahinter liegende Landschaft wie eingerahmt wirkt. |
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Coral Bay und Cape Range
Nationalpark Und weiter führt uns der Highway 1 gegen Norden. Auf der Höhe von Monkey Mia machen wir einen Abstecher zur Shell Beach, ein Strand voll von kleinen weissen Muscheln. Hier können wir zum ersten Mal in unsere Badhosen bzw. ins Bikini steigen und im kühlen Meer planschen. Einige Kilometer weiter liegt Denham, ein süsses Fischer- und Feriendorf, wo wir einen Nachtplatz direkt am Ufer ergattern. Beinahe endlos erscheint die Weiterfahrt nach Exmouth, dem Ausgangsort zum Cape Range Nationalpark, wo uns türkisblaue Lagunen erwarten. Auf dem Weg dorthin liegt Coral Bay, ein beliebter Ferienort der Australier mit ausgezeichneten Tauch- und Schnorchelspots direkt am Korallenriff. |
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Karijini NationalparkAuf dem Weg nach Tom Price fahren wir zwei Stunden auf ungeteerter Strasse und sparen damit 200 Kilometer ein. Der rote Staub, welcher durch alle Ritzen ins Wageninnere gelangt, gibt's umsonst. Vom Minenort ist es nicht mehr weit zum Karijini Nationalpark, wo ein gutes Dutzend Schluchten und Wasserläufe auf den abenteuerlichen Kletterer warten. "Canyoning" nennt sich das, wenn man sich wagemutig den Klippen entlang hangelt und manchmal bis zum Hals durchs kalte Wasser watet. |
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Die Australische Südküste Die Baumriesen im Valley of The Giants ragen bis zu 90 Meter in die Höhe, drei von ihnen kann man erklimmen. Früher als Wachposten für Buschbrände genutzt, stehen sie heute schwindelfreien Touristen offen. Spiralförmig entlang des Baumstammes sind Rundeisen angebracht, an welchen man emporsteigt. Auf gut 75 Metern steht eine Plattform, von welcher aus man das Blätterdach des Regenwaldes bis weit zum Horizont erspähen kann. Auf dem Weg nach Albany gibt es viele Kalksteinhöhlen, die sich auf eigene Faust erkunden lassen. Ein sehenswerter Stopp in der alten Walfangstation bei Albany bringt uns das blutige Gewerbe näher, welches hier bis 1978 betrieben wurde. Bei Esperance liegt Cape Le Grande Nationalpark, welcher mit seinen weissen Sandstränden nicht nur für die Einheimischen ein beliebtes Reiseziel ist. Leider ist es zu dieser Jahreszeit zu kühl für einen Badeplausch. Bis nach Adelaide ist's noch ein weiter Weg. Die Strasse führt durch die Nullarbour Plain, was auf Lateinisch "kein Baum" bedeutet. Und genauso ist die Landschaft, eine kilometerweite Leere. Doch die Klippen rechts der Strasse sind atemberaubend; sie sind die Verbindung zum Südpol, welcher vor Jahrmillionen fest mit Australien verbunden war. Rechts der Strasse verläuft The Dog Fence, ein Zaun von 5400 Kilometer Länge, welcher die Kuh- und Schafherden vor hungrigen Dingos schützt. Der Exportschlager des Eyre Peninsulas, welches an die Nullarbour Plain anschliesst, sind Meeresfrüchte. Krabben, Hummer, Muscheln und Crevetten werden hier gezüchtet und natürlich auch verspeist. Beim Besuch einiger Nationalpärke auf der Halbinsel finden wir Kolonien wilder Seelöwen und Pelikane, welche sich wie wir an der strahlenden Sonne erwärmen. |
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Durch
das Barossa Valley und rüber nach VictoriaEs ist geschafft, nach mehreren tausend Kilometern treffen wir pünktlich zur Ankunft von Marcel am 7. August in Adelaide ein. Während zwei Wochen begleitet uns unser Freund aus der Schweiz durch das Australische Hinterland. Was könnte es zum Auftakt Schöneres geben, als eine Weintour durch das bekannte Weingebiet Barossa Valley? Von Südaustralien über die Staatsgrenze hinweg nach Victoria führt uns der Highway nach Mildura, zur Stadt am Murray River. Der Ort liegt in der "Fruit Fly Exclusion Zone", was bedeutet, es dürfen keine Früchte und Gemüse eingeführt werden. Damit versucht man, Plagen von der lokalen Produktion fernzuhalten. |
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Zum Mungo Nationalpark
und mit dem Country durch
das Hinterland Der Weg zum Mungo Nationalpark ist über weite Strecken sandig und unbefestigt, wir durchqueren unberührte Weiten und gelangen tief hinein in das von Aboriginals verwaltete Gebiet. The Walls of China, die Hauptattraktion des Parks, sind eine Reihe von Sandsteingebilden, welche aus den ausgetrockneten Willandra Lakes emporragen. Zurück auf Bitumen führt uns der Highway weiter ins Hinterland. In Hay besuchen wir eine Schafschererei, in West Wyalong spielen wir Billard in einem urchigen Pub und in Gilgandra können wir mit Koalas knuddeln. Mit unserer Ankunft in Armidale schlägt auch das Wetter um, der Regen begleitet uns entlang dem Waterfall Way zum New England Nationalpark, wo wir unser Wandervorhaben wegen dichtem Nebel abbrechen müssen. Das Gebiet liegt auf 1000 müM und es ist besonders jetzt im Winter sehr kühl hier. Einwenig weiter nördlich liegt Tamworth, wo der Australische Country zuhause ist. Alljährlich im Januar findet ein grosses Festival statt und die Population steigt für zehn Tage um ein Vielfaches an. |
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Auf
in wärmere Gefilde nach tropical QueenslandGlen Innes gibt sich ganz als Keltenstadt; die in Neuer Zeit aufgestellten Steingebilde sind jedoch kaum mehr als eine Touristenattraktion. In Wallangarra überqueren wir die Grenze zu Queensland, wo wie durch ein Wunder auch das Wetter gleich viel besser ist. Über Warwick und Ipswich ist's nun nur noch ein kurzer Weg bis nach Brisbane, wo wir auf Thomas' 27. Geburtstag anstossen. Am nächsten Tag geht es dann gleich nach Noosa an der Sunshine Coast, wo wir uns in Shorts und Badlatschen einem ausgedehnten Frühstück hingeben. |
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Segeltörn und 4x4
Abenteuer an der Ostküste In Bundaberg besuchen wir die Schnapsbrennerei, welche den bekannten Bundaberg Rum herstellt. Auch ein Blick in die Werkstätte der Eichenfassproduktion darf dabei nicht fehlen. Eine Tagesfahrt weiter nördlich liegt Airlie Beach, wo Marcel zum Abschluss seines Besuches eine Segeltour zu den Whitsunday Islands unternimmt und Andrea endlich ihren Tauchschein machen kann. Einige Tage später begeben auch wir uns auf Hohe See und gehen mit "New Horizon" auf einen dreitägigen Törn. Auf dem Schiff können wir zwei Tauchgänge unternehmen und die Artenvielfalt der Korallenriffe gemeinsam geniessen. Zurück in Airlie Beach und einer Nacht mit festem Boden unter der Matratze nehmen wir die 900 Kilometer nach Hervey Bay in Angriff. Dort endlich angekommen, feiern wir Andreas 27. Geburtstag bei einem feinen Thailändischen Nachtessen. Am nächsten Morgen geht's früh los nach Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt. Wir erkunden die Insel als Selfdrive Tour mit acht weiteren Backpackern im Toyota 4WD. Ausgerüstet mit einer Landkarte und den festgezurrten Campingutensilien auf dem Dach besuchen wir die prickelnden Champagne Pools, den glasklaren Eli Creek und den paradiesischen Lake McKenzie. Bevor wir nach Brisbane zurückfahren, unterziehen wir unseren Campervan einer gründlichen Reinigung. So können wir unseren treuen Begleiter nach achtwöchiger unfall- und pannenfreier Fahrt und nach fast 15'000 Kilometer unter den Rädern ohne Mängel bei Apollo in Brisbane abgeben. |
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BrisbaneVoll bepackt mit angesammeltem Krimskrams ziehen wir bei Rob und Jackie in West End, einem Quartier unweit von Brisbanes Stadtzentrum ein. Das Südafrikanische Paar hatten wir zu Beginn unserer Weltreise in Argentinien kennen gelernt, wo sie gerade selbst auf Reisen waren. Mittlerweile sind sie nach Brisbane gezogen und haben uns wie selbstverständlich zu sich nachhause eingeladen, wo wir nun einige Tage den Komfort ihres Apartments geniessen dürfen. Mit den Fahrrädern erkunden wir die regnerische Stadt und besuchen unsere Lieblingsplätze am Brisbane River. |
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| Trotz der weiten Distanzen und oftmals tagelangen Fahrten geniessen wir das Reisen im fahrenden Zuhause sehr. Wir hatten eine gute Zeit hier in Australien und kommen immer gerne wieder zurück. Am Sonntag nun heisst es aber Abschied nehmen. Es geht nämlich weiter zu unserer dritten Station, ins Land der Kiwis und der Maori. Wir hoffen, dass du uns auch durch Neuseeland begleiten wirst und freuen uns auf deine Nachricht! G'day mate and no worries. | |||
| Alle Newsletter und Diashows unserer Weltreise sind online abrufbar | |||